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(Südkurier 02.11.2015)

 

 

 

Für elf Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Blitzgi-Schrätteli wurden (von links) Kerstin Kaiser, Daniela Hergott und Manuela Herrgott geehrt. Bild: ernst brugger

 

 

Blitzgi-Schrätteli peilen 100-Mitglieder-Marke an

 

 

 

Die Wehrer Frauenzunft Blitzgi-Schrätteli möchte noch mehr Mitglieder, setzt dem Wachstum allerdings klare Grenzen.
Mit einer nahezu unveränderten Leitung gehen die Blitzgi-Schrättelin das neue Zunftjahr. In ihren Ämtern bestätigt wurden die Vorsitzende Andrea Hauf, ihre Stellvertreterin Birgit Kubanczyk, Kassiererin Susanne Gehrke, Festwirtin Manuela Herrgott, Kostümwartin Corinna Hammer, Zunftrat-Abgeordete Renate Brigante und Beisitzerin Sylvia Hildebrand. Als zweite Kassiererin neu gewählt wurde die bisherige Schriftführerin Marianne Seidl und in Abwesenheit wurde Larissa Baumeister als neue Schriftführerin gewählt. Mit Kerstin Kaiser, Daniela Herrgott und Manuela Herrgott ehrte Andrea Hauf drei Frauen für elfjährige aktive Mitgliedschaft.

Die Blitzgi-Schrätteli haben mit 96 Mitgliedern, davon 45 Aktive, die 100 fast dicht vor Augen. Dies stellte Zunftmeisterin Andrea Hauf in der Hauptversammlung im Narrenheim fest. „Wir sind eine kleine, aber feine Zunft und dabei solle auch bleiben“, setzte die Vorsitzende dem Wachstum eine Grenze, ohne sich aber genauer festzulegen. Im Jahresrückblick von Hauf wurde dann auch deutlich, warum die Zunft einen stetigen Zulauf hat, denn sie setzt nicht nur an Fasnacht bunte Akzente, sondern ist das ganze Jahr über mit geselligen Veranstaltungen eine interessante und stets lustige „Wiiberzunft“, die 2014 das 20-jährige Bestehen feiern konnte. So bezeichnete die Zunftchefin den nachgeholten Jubiläumsausflug zum Oktoberfest in den Europapark ebenso als einen Volltreffer wie die Pyjama-Party beim Sommerfest, die Hüttenwanderung in Dirndl und Lederhosen sowie die Teilnahme an der Hoorigen Mess in Tiengen. Bei den närrischen Veranstaltungen zählte Andrea Hauf unter anderem die Teilnahme an den Zunftabenden in Wehr und Öflingen, am Narrengottesdienst, am Eröffnungsball, am Narrenmarkt sowie an einem Umzug in Schönau zu den Höhepunkten.

Dem Bericht von Kassiererin Julia Gugel, die eine tadellose Kassenführung bescheinigt bekam, war zu entnehmen, dass die Blitzgis nicht nur ausgiebig feiern, sondern auch gut wirtschaften können. Andrea Hauf dankte den Helferinnen, die am neuen Verkaufsstand emsig mitarbeiten würden, um die Zunftkasse wieder für anfallende Ausgaben aufzubessern. Lob von Hauf gab es auch für ihre Vorstandskolleginnen für deren zusätzliche organisatorische Mitarbeit. Im Gegenzug sprach Beisitzerin Sylvia Hildebrand der Vorsitzenden ein dickes Lob für deren engagierte Zunftführung aus.

Von der Wehrer Narrenzunft hob der erste Zunftrat Oliver Brüderle das Engagement und den Zusammenhalt in der Blitzgizunft hervor. Er bedankte sich für die Mitarbeit an vielen Veranstaltungen der Narrenzunft. Die Wiiberzunft sei eine tolle Truppe und eine Bereicherung für die Fasnacht. Das Vorstandsteam würde hervorragende Arbeit leisten, so Brüderle. Seine beantragte Entlastung für die gesamte Zunftleitung wurde von der Versammlung auch mit aller Einstimmigkeit honoriert.


 

 

 

 

 

(Südkurier 09.01.2014)

Blitzgi-Schrätteli werden 20 Jahre alt

 

Wehr -  Die Frauenformation Blitzgi-Schrätteli richtet den diesjährigen Nachtumzug aus.

Die Vorsitzenden Andrea Hauf und Birgit Kubanczyk erzählen aus der Entstehungszeit.

 

Die Blitzgi-Schrätteli feiern ihr 20-jähriges Bestehen und laden zum Nachtumzug mit Eröffnungsball in die Wehrer Stadthalle ein.

 

Kaum z'glaube, aber wohr – 40 Fraue werde 20 Johr: Die Blitzgi-Schrätteli Wehr feiern in diesem Jahr ihr zwei Jahrzehnte währendes Bestehen. Derzeit besteht die Gruppe aus 40 Erwachsenen und acht Kindern. Damit auch alles reibungslos über die Bühne geht, laufen die Vorbereitungen bereits seit Anfang September. Wie es Brauch ist, richtet die Frauenformation als Jubiläumszunft den großen Nachtumzug mit anschließender Geburtstags-Party in der Wehrer Stadthalle aus. „74 Gruppen mit rund 1800 Hästrägern sind mit von der Partie. 18 Musikgruppen, gut verteilt im Lindwurm, sorgen für die richtige Stimmung“, freut sich die Vorsitzende Andrea Hauf. Am Samstag, 8. Februar, verwandelt sich die verdunkelte Innenstadt in ein buntes Treiben mit Narren aus der Region, aber auch von Phillipsburg, über Donaueschingen, Emmendingen bis hin zur Schweiz.

„In Sachen Atmosphäre planen wir außerdem, dass die Nachtschaltung der Straßenlampen in Wehr auf 19 Uhr vorverlegt wird und bitten auch die Wehrer Geschäftswelt ihre Schaufensterbeleuchtungen zu dieser Uhrzeit auszuschalten“, führt Hauf weiter aus. „So möchten wir erreichen, dass alles noch ein bisschen mehr verdunkelt wird.“
Damit auch möglichst viele Gäste bei der Eröffnungsparty mitfeiern können, haben die Blitzgi-Schrätteli noch ein großes Zelt an der Stadthalle organisiert. Vor der Stadthalle sowie in der Innenstadt bietet sich viel Raum für Platzkonzerte

In der Halle werden die Hotze-Hüüler Rickenbach, die Schinze-Guggis Bergalingen, die Wehrer Storchestäghüüler, die Rhy-Wehra-Schränzer Öflingen und die Dachsberger Dachse zu hören sein.

Rund um den Talschulplatz sorgen zahlreiche Zünfte, Vereine und Gewerbetreibende an bewirteten Ständen dafür, dass die Freunde der fünften Jahreszeit weder Hunger noch Durst leiden müssen. „Es soll ein kleines Narrendorf werden“, sagt Stellvertreterin Birgit Kubanczyk. Im Jubiläumsjahr gibt es einen speziellen Jubel-Fasnachtsplan. „Das heißt, außer den Terminen mit der Narrenzunft Wehr, dem Narrentreffen Albbruck und Oberwinden sind wir auch noch bei etlichen anderen Umzügen und Events als Teilnehmer gemeldet.“ Dies sei möglich, da sie auf die Teilnahme am Narrenmarkt verzichten und sich beim Nachtumzug mit Eröffnungsball und dem Jubeltanz am Zunftabend voll dem Vergnügen widmen, ohne weitere Arbeitseinsätze, erläutern die beiden Vorsitzenden.

Es gibt natürlich auch noch ein internes Fest, Ausflüge und einen gemeinsamen Urlaub, der schon Tradition bei den Damen der Zunft hat. Ihren gedanklichen Grundstein legten Ulrike Burger, Andrea Hauf und Martina Ladmann 1993 nach der Teilnahme bei einem Kinderumzug. „Wäre doch toll eine reine Frauenzunft zu bilden, dachten wir uns damals“, erinnert sich Andrea Hauf. Gesagt, getan: Es wurden Flyer entworfen und schon ein Jahr später der Gedanke in die Tat umgesetzt.

„Anfangs sind wir im Halbrock mit Leder und Westen aus Autofell losgezogen. Später wurde daraus ein Flokati mit Jutefransen. Es kamen Fleece, Stulpen und Holzschuhe hinzu“, verdeutlicht Andrea Hauf. Das Kostüm wurde mit „Schrättelitypischen“ Figuren aus dem Wald bestückt, die Masken erst aus Pappmaché gefertigt, später aus Holz. Die Rohmasken werden bemalt und die Haare selbst aufgenäht. Das Kostüm hat sich im Laufe der Jahre zunehmend entwickelt. Und noch etwas wollen sie vorantreiben: „Wir wollten uns immer mal von einer Laufgruppe in eine Guggenformation entwickeln. Das ist uns noch nicht gelungen, aber wir arbeiten dran“, betonen Hauf und Kubanczyk mit einem vielversprechenden Lachen.

 

 

Südkurier 28.10.2013

Wehr Blitzgi Schrätteli feiern Geburtstag


Wehr - Bestens aufgestellt präsentierten sich die Blitzgi Schrätteli bei ihrer Hauptversammlung im Cafe Enkendorf.
Mit derzeit 92 Gesamtmitgliedern wurde die magische 100-er-Marke zwar immer noch nicht geknackt.

 

Yvonne Weiermann wurde für elf Jahre als Mitglied der Blitzgi Schrätteli geehrt.  Bild: milo



Dafür konnte Vorsitzende Andrea Hauf für die zurückliegende Fasnacht eine der aktivsten Beteiligungen seit Bestehen der Zunft bilanzieren. Im kommenden Jahr wollen die Blitzgis nun noch eins drauflegen. Dann nämlich feiert die beliebte Wehrer „Wiiberzunft“ ihr 20-jähriges Bestehen.

Mit ihren Vereinsführungen scheinen die Blitzgis sehr zufrieden zu sein. En bloc wurden sämtliche „Vorstandswiiber“ – Vorsitzende Andrea Hauf, Stellvertreterin Birgit Kubanczyk, Schriftführerin Marianne Seidel, die Säckelmeisterinnen Julia Gugl und Susanne Gehrke, die Festwirtinnen Sabine Brandl und Manuela Hergott sowie die Beisitzerinnen Daniela Wassmer und Irina Trefzger – in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Beisitzerin Renate Brigante, die künftig auch als Zunftsratsabgeordnete fungieren wird.

Höhepunkt der Geburtstagsfeier wird eine große Jubiläumsparty sein, die am Samstag, 8. Februar, in der Wehrer Stadthalle steigen wird. Zur großen Sause werden bis zu 60 Gruppen mit 1400 Hästrägern erwartet, kündigte die Vorsitzende an. Freuen dürfen sich die Gäste der nächsten Wehrer Zunftabende auf einen Jubiläumstanz, den die Blitzgis zum Programm beisteuern wollen. Die Proben für den Auftritt beginnen im Dezember, informierte Hauf.


Vorbereitung auf Fasnacht 2014
Ebenfalls im Dezember tritt die Vorbereitung der Fasnacht 2014 in ihre heiße Phase. Bei einer Mitgliederversammlung am Mittwoch, 4. Dezember, soll der Fahrplan der Blitzgis mit jenem der Narrenzunft Wehr koordiniert werden. Auf eine Teilnahme am Narrenmarkt wollen die Blitzgi Schrätteli 2014 verzichten. Fest steht dagegen die Beteiligung an den Narrentreffen in Albbruck und Oberwinden. Keineswegs vernachlässigen will man die übrigen Aktivitäten, wie Hauf versprach. Der Ski-Ausflug nach St. Anton, die siebente Auflage des gemeinsamen Urlaubs auf „Malle“ (Mallorca) sowie die Laurentius-Tour auf dem Feldberg sind wieder feste Termine im Jahresprogramm der Zunft. In einem war sich die Vorsitzende sicher: „Es wird bestimmt keine Langeweile aufkommen“.Der Unterstützung der Wehrer Narrenzunft, die den Chef persönlich zur Versammlung entsandte, können die Damen jedenfalls gewiss sein: „Ihr seid für alles offen“, lautete das große Lob von Gerag Reichert. Beeindruckt zeigt sich der erste Zunftrat besonders von der Tatsache, wie es den Blitzgi Schrätteli immer wieder gelinge, die „Jugend mitzuziehen“. Garde diese mache bei der Fasnacht immer weniger mit, bedauerte Reichert. Dies sei aber ein „gesellschaftliches Problem“. Für das anstehende Jubiläum sprach er den Närrinnen Mut zu: „Das macht Ihr schon.“
 

 

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Südkurier 27.11.2012

Zuwachs bei den Blitzgi-Schrätteli

 
Für die Kinder gibt's ab diesem Jahr richtige Masken. Die Vorsitzende der Blitzgis Andrea Hauf (links) freut sich mit ihrem Kreativ-Team Susanne Gehrke (Mitte) und Corinna Hammer. Bild: Schneider

 

Acht neue Mitglieder hießen die Blitzgi-Schrätteli bei ihrer Hauptversammlung am vergangenen Freitag in Wehr in ihrem Kreis willkommen. „Wir freuen uns über den Zuwachs“, begrüßte die Vorsitzende Andrea Hauf die neuen Mitglieder.

Der Narrenfahrplan 2012/13 war ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt. Der Besuch des 23. Oberrheinischen Narrentages am 26. und 27. Januar 2013 in Lahr werde von den einzelnen Wehrer Narrenzünften selbst mitfinanziert werden müssen, erklärte Norbert Nägele, Vorstandsmitglied der Wehrer Narrenzunft, der bei der Hauptversammlung anwesend war.

Zum Strahlen brachte die Vorsitzende die Mitteilung, dass die Zunft der Anzahl von 100 Mitgliedern wieder ein großes Stück näher gekommen sei: „Wir zählen jetzt 91 Mitglieder mit steigender Tendenz.“ Seit einigen Jahren gehe der Trend bergauf. Die Damen der Wehrer Blitzgi-Schrätteli seien stolz über das rege Interesse und den großen Zulauf, sagte Hauf und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu, dass manch einer daran gezweifelt habe, ob sich eine rein weibliche Zunft überhaupt etablieren, geschweige denn eine ordentliche Größe erreichen könne. Entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnen die Blitzgi-Schrätteli so regen Zulauf, dass derzeit bei den Aktiven ein Aufnahmestopp herrscht. Und das habe einen guten Grund, sagte Hauf, denn das vergangene Vereinsjahr war kostenintensiv und neue Häs sind teuer. „Wir haben investiert, neue Masken haben wir angeschafft und 17 neue Fleecejacken, dazu Tassen und Buttons mit unserem Logo, die wir verkaufen möchten“, erzählte sie.

Auch an die Kinder haben die Frauen gedacht. Für die neue Saison gibt es Kindermasken, die von den Narren-Müttern hergestellt und ausgestaltet werden. Susanne Gehrke und Corinna Hammer haben sich hierfür zusammengesetzt und verschiedene Herstellungstechniken ausprobiert. „Die Kinder werden sich freuen, sie wollen mit dazu gehören – bis zum Stimmbruch dürfen auch Jungs bei uns dabei sein, danach ist dann Schluss mit dem Dasein als aktives Mitglied – als Passive sind uns Männer aber immer herzlich willkommen“, sagte die Vorsitzende.

 

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Badische Zeitung vom 08.11.2011

 

Geschicke der Zunft liegen in neuen Händen

Andrea Hauf beerbt bei den Wehrer Blitzgi-Schrätteli die langjährige Vorsitzende Sylvia Hildenbrand.

  1. Charmant-närrische Frauen-Power ist im Vorstand der Blitzgi-Schrätteli angesagt: Die neue Vorsitzende Andrea Hauf, Susanne Gerke, Sabine Brandl, Julia Gugl, Yvonne Trefzger, Kerstin Wolfner, Manuela Herrgott und Birgit Kubanszyk (von links). Foto: hrvoje miloslavic

WEHR (milo). Sylvia Hildenbrand, langjährige Vorsitzende der Blitzgischrätteli, stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Dies die wichtigste Nachricht von der Hauptversammlung der Wehrer "Wiiberzunft", die sich in der kommenden Fasnacht mit neuem Vorsitz präsentieren wird. Nachfolgerin Hildenbrands ist Andrea Hauf, die das Amt im letzten Jahr bereits interimistisch bekleidet hatte. Als neue zweite Vorsitzende wählte das Plenum Birgit Kubanszyk.

Keinen Zweifel ließ Hildenbrand daran, in Andrea Hauf ihre "absolute Wunschkandidatin" zu sehen. Gleichzeitig dankte sie der neuen Vorsitzenden für ihr Einspringen während der letzten Fasnacht: "Das ist nicht selbstverständlich", stellte sie klar. Der tosende Applaus, mit dem das Plenum das siebenjährige Engagement Hildenbrands für die Blitzgischrätteli bedachte, wurde an diesem Abend nur noch einmal übertroffen – nach ihrer Ankündigung, auch weiterhin als aktives Mitglied der Zunft verbunden zu bleiben. Neue Kassiererin neben Susanne Gehrke ist nun Julia Gugl, die für Gabi Reinert nachrückt. Für das leibliche Wohl werden auch weiterhin Manuela Herrgott und Sabine Brandl verantwortlich zeichnen. Die Schriftführung verbleibt bei Yvonne Trefzger, während der "Lumpenlook" weiterhin von Kerstin Wolfner koordiniert werden wird. Mit Narrentreffen in Hauingen, Lörrach, Öflingen, der Teilnahme an Nachtumzügen, Narrenmärkten und Narrengottesdiensten sowie zahlreichen Arbeitseinsätzen können die Blitzgischrätteli auf einen dicht gedrängten Narrenfahrplan zurückblicken.

So hatten sich die närrischen Damen die inzwischen vierte Auflage des Mallorca-Urlaubs mehr als verdient. Ganz begeistert zeigt sich das Plenum von der ersten Laurentius-Tour am Feldberg, die "nicht die letzte" gewesen sein soll.

Entsprechend groß fiel das Lob des als Wahleiter und Vertreter der Wehrer Narrenzunft fungierenden Oliver Brüderle aus. "Eine tolle Arbeit", hob Brüderle hervor, gerade wenn man bedenke, dass aufgrund des Ausfalls der ersten Vorsitzenden "eine schwere Zeit durchgemacht werden musste". Die Blitzgischrätteli seien eine kleine Truppe, die aber einen riesen Zulauf hätten, so Brüderle. "Absolut vorbildlich".

Autor: milo

 

 

 

Südkurier vom 01.12.2008

Hauptversammlung der Blitzgischrätteli: Neue Gesichter im Vorstand und geballte Frauenpower

 
Gabi Reinert, Susanne Gehrke, Daniela Wassmer, Sylvia Hildenbrand, Susanne Jeck, Sabine Brandl und Manuela Herrgott (von links) stellen den Vorstand der Blitzgischrätteli.

Wehr (kf) Männer werden bei den Blitzgischrättelis höchstens als zahlende Passivmitglieder geduldet. Ansonsten sind die „Blitzgis“ seit ihrer Gründung im Jahr 1994 fest in Frauenhand. Daran änderte sich auch bei der Hauptversammlung am Freitag im Gasthof Brunnmattstube nichts. Lediglich ein paar neue Gesichter gab es im Vorstand – natürlich auch alles Frauen.

23 Frauen haben ihren Spaß bei den Blitzgischrätteli und das nicht nur während der Fasnacht. Am Freitag begann für die Vorsitzende Sylvia Hildenbrand und ihre Mitstreiterinnen die Planung des nächsten Mallorca-Ausflugs. Sie wissen, wie sie es sich gut gehen lassen. Drei Tage waren sie in Stuttgart, schauten sich ein Musical an und hatten auch dort ihren Spaß. Und beim Drachenbootrennen in Schwörstadt holte das Team der Blitzgis den ersten Platz in der Frauenwertung. Aber natürlich ist die Fasnacht die wichtigste Zeit für die Blitzgis, wie für jede andere Zunft auch. Und auch in dieser Zeit sind die Blitzgi-Frauen gerne auf Reisen. So waren sie im vergangenen Jahr in Köln zu Gast und zeigten den rheinischen Frohnaturen, wie die alemannische Fasnacht funktioniert. „Solche Kostüme, wie wir sie haben, hatte da oben noch niemand gesehen“, freute sich die Vorsitzende über das Aufsehen, für das ihre Zunft im rheinischen Karneval sorgte.

Aber auch in Wehr waren die Blitzgischrätteli selbstverständlich aktiv. Allerdings hatten sie erstmals keinen Stand beim Narrenmarkt. „Die Hälfte der Leute war eh krank“, so Sylvia Hildenbrand. Die Entscheidung, auf einen Stand zu verzichten, sei also richtig gewesen.

Den finanziellen Verlust machten die Blitzgis bei zwei Kuchenverkäufen wieder wett. Dass sie richtig zupacken können, zeigten die Blitzgis bei der Dekoration der Stadthalle für die Zunftabende 2008. An einem Abend war die Sache erledigt. „In Rekordzeit“, musste auch Christian Strobl zugeben, der als Vertreter der Narrenzunft Wehr an der Versammlung teilnahm. Er lobte die Frauenzunft insgesamt für die gute Zusammenarbeit mit der Narrenzunft.

Auch wenn bei den Blitzgischrätteli alles gut funktioniert, gab es ein paar Wechsel im Vorstand, da einige der bisherigen Amtsinhaberinnen nicht mehr kandidierten. So zum Beispiel Schriftführerin Andrea Hauf. Für sie bewarb sich Daniela Wassmer um diesen Posten und wurde auch prompt gewählt. Neue Kostümwartin wurde Kerstin Wolfner, die Ulrike Jurkewicz ablöste. Manuela Herrgott und Sabine Brandl übernahmen das Amt der Festwirtinnen von Renate Brigante und Birgit Kubancik. In ihren Ämtern bestätigt wurden Sylvia Hildenbrand als Vorsitzende, Susanne Jeck als ihre Stellvertreterin sowie Susanne Gehrke und Gabi Reinert als Kassiererinnen. Gabi Reinert wurde außerdem für elf Jahre Zugehörigkeit zu den Blitzgischrätteli geehrt.

Badische Zeitung vom 20.11.2007

Narrenmarkt dieses Mal ohne die Blitzgi-Bölle Abo

Schrätteli legen eine Pause ein, weil sie auch ansonsten genug zu tun haben / Zunftmeisterin Hildenbrand stellt neue Plakette vor

 

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WEHR (hjb). Bei der bevorstehenden Fasnacht müssen Narrenmarktbesucher auf die beliebten "Blitzgi-Bölle" — Kartoffelgericht mit Kräuter- und Koblauchsoße — verzichten. "Wir legen eine Pause ein, sind also nicht präsent 2008 beim zweitägigen Gaumenschmaus in der Hauptstraße" , wie Zunftmeisterin Sylvia Hildenbrand bei der Hauptversammlung der Blitzig-Schrätteli bekanntgab.

Für die 1994 gegründete Zunft gibt es dennoch genug zu tun in der kommenden Kampagne. Die reine Damenzunft hat nämlich die Aufgabe die Stadthalle zu dekorieren und am Aschermittwoch den ganzen Glitter und Glanz wieder wegzuräumen. Christian Strobl von der Narrenzunft hat vier Arbeitseinsätze dafür eingeplant. Wenn genug Helfer da sind, sei das gut zu schaffen, wie der NZ-Vertreter meinte. Dieser lobte die Verlässlichkeit und das Engagement der Blitzgis. So wie das in der Vergangenheit war, wünscht er es auch in Zukunft. "Wir brauchen die Unterstützung aller Zünfte wollen wir die Qualität der Wehrer Fasnacht erhalten" , wie Strobl meinte. Zunftmeisterin Sylvia Hildenbrand stellte den Anwesenden den Entwurf der neuen Wehrer Fansachtsplakette vor. Die alte Edition sei ausgelaufen, neue Ideen mussten her. Geschaffen wurde ein Abzeichen, das gefallen dürfte. Zu viel wollte Hildenbrand nicht verraten. Details gibt es nämlich durch die Narrenzunft. Es gibt die Abzeichen in zwei Ausführungen, davon eine noblere und etwas teuere in Silber für Sammler und Liebhaber. Auch 2008 wird die Zunft wieder oft unterwegs sein. Die verschiedenen von der Narrenzunft ausgewählten Narrentreffen machen das Reisen notwendig, und dann die eigenen Ziele. Dazu zählt der Besuch einer närrischen Mädchensitzung in Köln Mitte Januar und ein Flug nach Mallorca im Frühling. "Bei einem günstigen Angebot gehen wir wieder" , so die noch immer vom jüngsten Ausflug begeisterte Zunftmeisterin. Hildenbrand freute sich über Jeannette Arndt, Beate Schlachter und Daniela Wassmer, die neu in die Zunft eintraten und nunmehr 20 aktive Frauen zählt. Im Aufbau begriffen sei die geplante Rhythmusgruppe, die voraussichtlich 2009 ihre Premiere haben wird. Nicht mehr angeboten wird der bislang periodisch durchgeführte Blitzgi-Hock. "Zu wenig Interesse" , nannte Hildenbrand als Grund.