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Das Gewann "Blitzgi" liegt im Ortsteil Flienken, am Ortsausgang von Wehr. Nach der Überlieferung und nach Aussagen von alten Einwohnern,

ist es in früheren Jahren dort, auf Grund der hervorgehobenen topografischen Lage, bei schweren Gewittern zu häufigen Blitzeinschlägen gekommen.

Bei jedem Blitzgeinschlag, so wurde gemunkelt, ist auch ein Schrätteli ins Haus gekommen und hat nach "Schrätteli-Art" einen Bewohner im Schlaf "gedrückt".

Deshalb kamen 1994 drei Frauen (Marina Ladmann, Ulrike Burger, Andrea Hauf) auf die Idee,  eine neue Zunftgruppe namens „Blitzgi-Schrätteli” zu gründen.

Exakt im 120-jährigen Bestehen der Narrenzunft 1874 Wehr e.V., schloss sich die neu gegründete Truppe  - bestehend aus 14 großen und kleinen Mitgliedern

der Narrenzunft an. Zur ersten Zunftmeisterin wurde Martina Ladmann gewählt, als Stellvertreterin wurde Andrea Hauf benannt.

Die am 11.11.1994 im Stadtpark am Brunnen „Walther von Klingen” getaufte neue Zunft wurde anlässlich der Fasnachteröffnung in der Stadthalle

als 10. Zunft in die Wehrer Narrenzunft aufgenommen.

 

Im Jahr 2004 konnten die Blitzgi-Schrätteli bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiern. So wurde der Nachtumzug und der anschließende Eröffnungsball

der Wehrer Fasnacht ausgerichtet, bei dem etliche auswärtige Zünfte der Einladung gefolgt sind.  Ein fantastisch dekorierter Wagen begleitete

die Zunft am großen Wehrer Umzug am Fasnachtssonntag. Der speziell zu diesem Jubiläum einstudierte Blitzgitanz wurde an den drei Wehrer Zunftabenden aufgeführt.

Die zwischenzeitlich auf 18 Aktivmitglieder angewachsene Zunftgruppe wurde ab 2004 von Sylvia Hildenbrand geführt.

 

Im Jahr 2010 übernahm Andrea Hauf das Amt der ersten Vorsitzenden und somit die Organisation der Zunft und deren mittlerweile 25 Aktivmitglieder(innen)

Nun im Jahre 2014 konnten die Blitzgi-Schrätteli bereits ihr 20jähriges Jubiläum unter dem Motto

"Kaum z´glaube aber wohr - 40 Fraue werde 20 Johr" feiern.

Dieser Geburtstag wurde von der Zunft gebührend zelebriert mit einem großen Nachtumzug mit 77 teilnehmenden Gruppen sowie

einer Narrenmeile mit angeschlossenem Narrendorf, einer großen Geburtstagsparty in der Stadthalle für die Gäste und Bevölkerung

und zusätzlich angrenzendem großen Partyzelt mit Liveschaltung von DJ und Guggenauftritten in der Halle.

 

All dies wurde, von der mittlerweile auf 40 AKTIV-Mitglieder angewachsenen Frauentruppe, meisterhaft organisiert und durchgeführt  -

selbstverständlich auch mit tatkräftiger Unterstützung der Passivmitglieder und vieler Freunde.

Auch ein eigens für das Jubiläum angefertigter 20meter langer Umzugswagen wurde an diversen Umzügen stolz präsentiert.

Höhepunkt war auch der von allen Aktivmitgliedern aufgeführte Blitzgi-Jubiläumstanz. Hier zeigte sich, was unsere Zunft auszeichnet ....

Von ganz klein und jung BIS ganz groß und (mittlerweile etwas) älter waren alle in die Tanzchoreografie mit eingeschlossen und das große Schlussbild zeigt

den großartigen Zusammenhalt unserer ZUNFT !!!

 

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre  während und auch außerhalb der närrischen Zeit ......

 

(Stand 2015 / 45 Aktiv-Mitgliederinnen)

 

 

 

Definition "SCHRÄTTELI":

Schrätteli sin bösi Lüt – meistens aber alti Wiibli – wo z’Nacht umewandle gönt und anderi drucke, wenn sie uf em Rucke oder uf der linke Site lige. Mer seit, daß Sie zem Schlüsselloch und züe alle Chlinge iine chömme.

In mängge Gschichte wird beschriebe wie eini wo als Schrätteli furtgoht go anderi drucke in de eigene Wohnig wie dod doliegt, will ihri Seele ebbe als Schrätteli furt isch.

Wemmer ganz schnell isch, no cha mers Schrätteli mänggmol verwütsche grad bevor oder au nochdäm es öbber druckt het. No müeß mer ganz schnell nochem griffe, und am beste usem Fenschter bohle.

Wenn s’Schrätteli an eime chunnt, no düet mer am beste alli Löcher züestopfe, Schlüssellöcher, Ritze in der Tüere usw. derno müeß sich s’Schrätteli in siinere woore Gstalt zeige.
 


Quelle: Allemanische Wikipedia